Auf dem dänischen Biobetrieb Tjele Gods haben Futterrüben eine größere Rolle in der Fruchtfolge eingenommen. Der Grund dafür ist die strategische Verpflichtung, die 1650 Bio-Milchkühe des Hofes mit energiereichem und klimafreundlichem Futter zu versorgen. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Investition in FarmDroid Roboter, die jetzt eine wichtige Rolle bei der Bewirtschaftung der 93 Hektar Futterrüben des Betriebs spielen.
Erfahrungen bilden die Basis für Expansion
Steffen Rohde Døssing, Betriebsleiter bei Tjele Gods, erklärt den Hintergrund für das verstärkte Engagement: "Rüben sind eine effiziente Futterpflanze mit einem hohen Energiegehalt und guter Verdaulichkeit. Außerdem lassen sie sich gut mit Grassilage kombinieren, mit der wir sie silieren." Er fährt fort: "Wir rechnen mit 13.000 Futtereinheiten pro Hektar und haben die Fläche in diesem Jahr ausgeweitet."

Tjele Gods erwarb seinen ersten FarmDroid im Jahr 2022. Die Erfahrungen aus den folgenden Saisons waren positiv, vor allem in Bezug auf die Präzision bei der Aussaat und die Effizienz bei der Unkrautbekämpfung ohne den Einsatz von Chemikalien. Dieser Erfolg hat nun zu einer deutlichen Ausweitung geführt, so dass das Gut in der Saison 2025 insgesamt fünf FarmDroids einsetzen wird.

Fossilfreier Betrieb und Zeitersparnis
Leif Jensen, Verkaufsleiter für Spezialmaschinen bei Yding Smedie & Maskiner, dem dänischen Händler und Partner von FarmDroid in Dänemark und Schweden, verkaufte und wartet die Roboter bei Tjele Gods. Er stellt ein wachsendes Interesse der Milchviehhalter fest. "Wir sehen ganz klar einen Trend: Rüben sind als Futterpflanze wieder im Kommen, vor allem dort, wo der Maisanbau unsicher sein kann. Hier passt der FarmDroid gut ins Bild, denn er bietet zuverlässige, fossilfreie und präzise Feldarbeit und trägt zu einer besseren Rübenqualität bei", sagt er.


Einer der 5 FarmDroids bei Tjele Gods ist mit dem Active Front Wheel ausgestattet, mit dem er Hänge auf hügeligen Feldern besser bewältigen kann.
Die FarmDroid Roboter übernehmen sowohl die präzise Aussaat der Rübensamen als auch das automatische Hacken - sowohl in der Reihe als auch zwischen den Pflanzen. Dadurch wird der Bedarf an manuellen Arbeitsstunden auf dem Feld reduziert und sichergestellt, dass die Rüben ungehindert von Unkraut wachsen können. Steffen Rohde Døssing betont, dass der fossilfreie Betrieb der Roboter, die mit Solarzellen betrieben werden, eine gute Synergie mit dem ökologischen Profil des Betriebs darstellt.

Die Investition in die fünf FarmDroids bei Tjele Gods unterstreicht einen zukunftsweisenden Ansatz im ökologischen Landbau, bei dem Technologie eingesetzt wird, um die Futterrübenproduktion im Hinblick auf wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit zu optimieren.