Für den niederländischen Landwirt Jack Simons stand die Zukunft seines Chicorée-Anbaus vor einer einfachen Entscheidung: entweder den Anbau einstellen oder eine grundlegende Innovation vornehmen. Angesichts der schwindenden Herbizidoptionen und des zunehmenden Unkrautdrucks entschied sich Jack für eine Innovation. Seine Entscheidung, in einen FarmDroid FD20 zu investieren, hat nicht nur seinen Chicoréeanbau gesichert, sondern auch den Grundstein für eine nachhaltigere und effizientere Zukunft für seinen 60-Hektar-Betrieb gelegt.


Die Herausforderung: Ein verlorener Kampf gegen das Unkraut
Jack betreibt einen 60 Hektar großen Hof, auf dem er Saatkartoffeln, Zuckerrüben, Zwiebeln, Weizen und Chicorée anbaut. Jahrelang war die größte Herausforderung beim Anbau von Chicorée die Unkrautbekämpfung. "In den letzten zehn Jahren haben wir etwa fünf oder sechs Herbizide verloren", erklärt Jack und stellt fest, dass dies eine ohnehin schon schwierige Aufgabe fast unmöglich machte. Die Situation wurde so schlimm, dass sie wochenlang von Hand jäten mussten, ohne jemals ein komplett sauberes Feld zu bekommen. Dieser Kampf zwang ihn an einen Scheideweg. "Ich hatte zwei Möglichkeiten: mit dem Chicoréeanbau aufhören oder weitermachen und wirklich innovativ sein", erinnert er sich. Mit seiner Leidenschaft für den Chicoréeanbau und dem Wunsch, noch 30 Jahre lang Landwirt zu sein, war die Entscheidung klar.
Der erste Eindruck: Präzision vom ersten Tag an
Jacks erste Erfahrung mit dem FarmDroid machte er bei der Aussaat von 12 Hektar Chicorée. Er war sofort von der Präzision des Roboters beeindruckt. "Mein erster Eindruck vom FarmDroid war, dass er wirklich präzise sät", sagt er. "Genau alle zehn Zentimeter lag ein Samen. Das ist wirklich vorbildlich".

Auch die Autonomie des Roboters hat sich schnell bewährt. Die Aussaat der gesamten 12 Hektar wurde in nur viereinhalb Tagen abgeschlossen, und zwar im Dauerbetrieb. "Er hat nie aufgehört zu arbeiten, er konnte wirklich rund um die Uhr laufen", sagt Jack und ist überrascht, dass die solarbetriebenen Batterien den Roboter die ganze Nacht hindurch am Laufen hielten. Er nennt ihn eine "verlässliche Maschine", der man vertrauen kann, dass sie von alleine arbeitet.
Eine neue Strategie zur Unkrautbekämpfung
Sobald die Samen in der Erde waren, begann der FarmDroid mit seiner Hauptaufgabe: dem Hacken. Jack beobachtete, wie er sich von Anfang an präzise durch die Reihen bewegte. Jack nutzte auch das +Spray des FarmDroid, um während der Aussaat Herbizide direkt auf die Reihe aufzubringen. Er merkt an, dass es eine kleine Lernkurve gab, um die richtige Dosierung zu finden, aber danach funktionierte das System tadellos. Er sieht eine starke Synergie in der Kombination von mechanischem Hacken und chemischen Anwendungen. "Wenn man den FarmDroid in Kombination mit Chemikalien einsetzt", argumentiert er, "werden die Unkrautsamen im Boden schneller reduziert".

Ein Blick in die Zukunft: Die Rolle des Roboters ausbauen
Nach einem erfolgreichen ersten Jahr mit Chicorée schmiedet Jack bereits Pläne, den Einsatz des FarmDroid zu erweitern. "Nächstes Jahr möchte ich den FarmDroid sowohl bei Chicorée als auch bei Zuckerrüben einsetzen", sagt er. Der Plan ist, die Arbeitsbelastung des Roboters von 12 auf 15 Hektar Zichorie und 9 Hektar Zuckerrüben zu erhöhen.
Das Ziel ist nicht nur die Unkrautbekämpfung in einer einzigen Saison, sondern eine grundlegende Verbesserung des Bodens für zukünftige Ernten. "Ich glaube, ich kann das Unkraut noch stärker reduzieren, wenn ich ihn in beiden Kulturen einsetze", sagt Jack abschließend. Für ihn ist der FarmDroid mehr als nur eine Maschine; er ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen und profitablen Zukunft in der Landwirtschaft.
