Seit März läuft bereits wieder eine Aussaat-Saison, und wir möchten euch hier ein Update zur Saisonmitte geben. Wie viele FarmDroid FD20-Feldroboter sind bereits unermüdlich auf den Feldern im Einsatz? Wie viele Hektar haben sie bereits ausgesät? Wurden einige dieser Roboter gleichzeitig gespritzt ? Haben sie schon mit dem Unkraut? Werft einen Blick auf die Zahlen, die hinter der bisherigen Saison stehen.
Präzisionsaussaat vs. Reihenaussaat
Die meisten FarmDroid-Besitzer nutzen die Fähigkeit des Roboters, mit hoher Präzision auszusäen. Tatsächlich arbeiten rund 90 % unserer Roboter auf diese Weise, und das war auch in diesem Jahr der Fall.
Warum? Dafür gibt es zwei Hauptgründe.
Erstens sorgt das Ausbringen der Samen in gleichmäßigen Abständen für eine gleichmäßigere Keimung und ein gleichmäßigeres Pflanzenwachstum, was zu besseren Erträgen führen kann.
Zweitens ermöglicht die Präzisionsaussaat den Landwirten, sowohl zwischen den Reihen als auch innerhalb der Reihen Unkraut zu jäten. Ohne sie können die Landwirte nicht zwischen den Pflanzen jäten und sind auf das Jäten zwischen den Reihen beschränkt.
Bei der Aussaat bestimmter Kulturen mit FarmDroid ist die Präzisionsaussaat nicht nur eine Empfehlung, sondern eine zwingende Voraussetzung. Rüben zum Beispiel benötigen genügend Platz um jede Pflanze herum, um sich richtig zu entwickeln. Daher müssen sie mittels Präzisionsaussaat ausgesät werden, wobei ein Mindestabstand von 8–10 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einzuhalten ist.
Zwischenbilanz mit FarmDroid FD20
Aussaat
Bislang waren 59 % aller FarmDroid FD20 im Einsatz bei der Aussaat und haben bis heute 3.326 Hektar bearbeitet, wobei viele noch nicht fertig sind. Auf diesen Feldern wurden Zuckerrüben, Zwiebeln, Chicorée, Rote Beete, Blumen, Hülsenfrüchte, Getreide und Ölsaaten, Pastinaken, Erbsen, Spinat, Salat und vieles mehr ausgesät…

Von den eingesäten Feldern wurden 89 % mit Präzisionssaat ausgesät, und davon wurden 12 % mit einem rautenförmigen Aussaatmuster ausgesät. Die Rautenform findet man vor allem bei Zuckerrüben, Zwiebeln und Chicorée. Die restlichen 11 % der Felder wurden nicht mit Präzisionssaat ausgesät, sondern in geraden Reihen mit engerem Saatabstand, meist 3–8 cm. Diese Art der Reihenaussaat wird bei Zwiebeln, Blumen, Erbsen und Grassamen angewendet.

Der bisher aktivste Roboter dieser Saison hat 46,9 Hektar Zuckerrüben und Fenchel ausgesät und hält damit derzeit den Rekord. Der zweitaktivste Roboter hat 46,6 Hektar Zuckerrüben, Zwiebeln und Rote Beete ausgesät und bis heute bereits 25,9 Hektar gejätet.
Spritzen während der Aussaat
13 % der Roboter, die derzeit säen, haben gleichzeitig auch eine Mikrosprühung durchgeführt. 70 % von ihnen waren auf Chicorée- und Zuckerrübenfeldern in den Niederlanden im Einsatz und haben bisher 78 Hektar bei der Aussaat und beim Sprühen bearbeitet.

Unkraut hacken
FarmDroid empfiehlt, dass die Roboter-Landwirte direkt nach der Aussaat mit dem Jäten beginnen, spätestens jedoch 9 Tage nach der Aussaat. Wir sind stolz darauf, dass 83 % der Roboter, die bereits ausgesät haben, auch schon mit dem Jäten begonnen haben. Bislang wurden 3.418 Hektar gejätet, wobei Zuckerrüben, Zwiebeln, Rote Beete und anderes Gemüse an der Spitze stehen.

Erfahrungen aus der Praxis und die Einstellung der FarmDroid-Kunden
Landwirte wissen, dass jede Saison anders ist, und die Aussaat ist immer eine entscheidende Phase, in der viele Faktoren zusammenpassen müssen. Bodenfeuchtigkeit und -temperatur müssen stimmen, das Saatbett muss richtig vorbereitet sein, die Wetterbedingungen müssen mitspielen, und der Roboter muss korrekt für die Pflanzen- und Feldbedingungen eingerichtet und eingestellt werden. Bei so vielen Variablen können Herausforderungen auftreten, und das gehört zur Landwirtschaft dazu.
Entscheidend ist, wie schnell und effektiv diese Herausforderungen bewältigt werden. Genau hier haben unsere Entwicklungs- und Support-Teams sowie unsere Partner hervorragende Arbeit geleistet. Trotz einiger Probleme zu Beginn der Saison haben sie schnell reagiert und eng mit Kunden und Partnern zusammengearbeitet, um die Probleme erfolgreich zu lösen. Tatsächlich sind die Support-Anfragen in dieser Saison um 40 % zurückgegangen, was sie zu einer unserer bisher stärksten Saisons macht.
Unsere Kunden schätzen die Technologie und wollen mit ihrem FarmDroid erfolgreich sein. Sie bleiben engagiert, auch wenn die Einführung einer neuen Technologie auf dem Feld manchmal mit Herausforderungen verbunden ist. Dieses Engagement zeigt sich darin, wie aktiv sie ihren FarmDroid nutzen und ihre Erfahrungen damit teilen, unter anderem indem sie Fotos von ihren Feldern bei unserem Fotowettbewerb einreichen.
FarmDroid-Support für einen reibungslosen Betrieb
Da uns das Wohl unserer Kunden am Herzen liegt, arbeitet unser Support-Team eng mit FarmDroid-Nutzern zusammen, um ihnen bei der Bewältigung der Herausforderungen zu helfen, die während der Saison auftreten – seien es kleine Anpassungen oder größere Probleme. Wir sind immer nur einen Anruf oder eine Nachricht entfernt, und unseren Kunden zu einem reibungslosen Betrieb zu verhelfen, hat bei FarmDroid stets oberste Priorität. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort setzen wir uns dafür ein, dass sich niemand auf dem Feld allein gelassen fühlt.
Und die Unterstützung wächst weiter. Mit unserem neuen Teammitglied, FarmDroid AI Assistant Odin, sind wir bestens gerüstet, um Landwirten dabei zu helfen, ihren Betrieb am Laufen zu halten.
Blick nach vorn
Die Präzisionsaussaat ist für die meisten FarmDroid-Roboter meist die erste Aufgabe der Saison. Manche Roboter beginnen die Saison vielleicht mit der Unkrautbekämpfung, andere sprühen bereits während der Aussaat, aber im Allgemeinen werden mechanische Unkrautbekämpfung und Sprühen im weiteren Verlauf der Saison zunehmend eine größere Rolle spielen.

Die Saison ist noch in vollem Gange. Wir gehen davon aus, dass die meisten der verbleibenden Roboter die Aussaat bis Ende Juni abgeschlossen haben werden. Gleichzeitig werden immer mehr FD20-Roboter parallel dazu mechanische Unkrautbekämpfung und Mikrosprühung durchführen. Es ist zu erwarten, dass die meisten Felder einmal pro Woche von Unkraut befreit und je nach Pflanzenart bei Bedarf mikrosprühend behandelt werden.

Wir werden bald ein weiteres Update zur Staffel veröffentlichen. Bleibt dran.
